Einfühlsame Neuverfilmung von Batman (Rating :5.00)
Comic-Helden auf der Leinwand: In meiner Jugend gab es in den Comics eine
ganze Reihe von Superhelden mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, die
dazu genutzt wurden, die Bösewichte, oft auch mit übernatürlichen Kräften
ausgestattet, auszuschalten. Immer wieder wurde der Versuch unternommen, den
Flair der Superhelden auf die Leinwand zu übertragen, was meistens
scheitere. Zu künstlich wirkte meist die dargestellte Welt.Batman: Einer dieser Comic-Superhelden ist Batman. Er lebt in einer sehr
düsteren Zukunft in einer Stadt namens Gotham und kämpft im Kostüme einer
Fledermaus gegen das Verbrechen. Batman wurde schon öfters versucht zu
verfilmen. Neben der künstlichen düsteren Atmosphäre wirkte oft störend, daß
Batman unter einer Maske agiert, so daß ihm filmtechnisch oft die
Gegenspieler die Show stahlen.
Die Neuverfilmung: Aus den Fehlern der Vergangenheit hat man bei diesem Film
gelernt. Während es bei den Vorgängern nur um den Kampf Gut gegen Böse in
einer künstlichen Welt ging, wird uns hier Schritt für Schritt die
Entstehung Batmans und seins Kampfes für das Gute einfühlsam in einer
Umgebung dargestellt, die für uns nachvollziehbar sich vom halbwegs normalen
zum düsteren verwandelt. Dadurch ist der Film einfühlsamer und die
Identifikation mit Batman gelingt wesentlich besser. Da schaut man auch
gerne mal über den einen oder anderen Logikfehler hinweg.
Besetzung: Für den Film spricht auch seine Besetzung. Batman wird
dargestellt von Christian Bale. Daneben können wir Liam Neeson, Michael
Cain, Gary Oldman, Morgan Freeman und Rutger Hauer bewundern.
Fazit: Eine einfühlsame, düstere Vorstellung, an der Fans des Genres ihre
Freunde haben werden. Komödien und Romantikliebhaber machen um den Film
trotzdem lieber einen Bogen ...